Entstehung der Osteopathie

Die osteopathische Behandlung wurde im 19. Jahrhundert von dem Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt. Er begann seine Patienten auf Bewegungseinschränkungen, Durchblutungsstörungen und Veränderungen der Bindegewebsspannung zu untersuchen und mittels seine Hände zu therapieren. Bei Tieren wurde die Osteopathie erstmals in den 70er Jahren angewendet. Die Mechanismen, die bei der Entstehung von  Bewegungs-störungen eine Rolle spielen sind bei Tieren dieselben wie beim Menschen.

Ausbildung zum Hunde-Osteotherapeuten
Frau Dr. Berchtold hat die Ausbildung für Hunde-Osteopathie am DIPO (deutsches Institut für Pferdeosteopathie) 2012 erfolgreich abgeschlossen.
Diese Weiterbildung ist die einzige anerkannte Ausbildung für Hundeosteopathie. (www.osteopathiezentrum.de).
Vorraussetzung für diese Ausbildung ist das Diplom als Tierarzt, Arzt oder Humanphysiotherapeut.
Um die Lizenz aufrecht zu erhalten sind regelmässige Fortbildungen nachzuweisen.

Osteopathische Behandlung
Der osteopathischen Untersuchung geht immer eine sehr genaue Untersuchung des Patienten voraus.
Bewegungseinschränkungen in einem Bereich des Körpers führen häufig auch zu veränderten Bewegungsabläufen an anderer Stelle. Um die Ursache eines Problems zu finden wird folglich immer der ganze Patient untersucht und nicht nur die scheinbar betroffene Region.
Werden Bewegungseinschränkungen gefunden, können diese mit verschiedenen Techniken, die ausschliesslich mit den Händen erfolgen, gelöst werden. Die Beweglichkeit der Gelenke wird vergrössert und der Bewegungsablauf verbessert.
Nach der Behandlung sollte der Patient sich frei bewegen können (in der Wohnung oder während eines kurzen Spaziergangs). Zwei Tage nach der Behandlung sind starke körperliche Belastungen unbedingt zu vermeiden (kein Training etc.), da der Körper Zeit benötigt sich auf das veränderte Bewegungsgefühl einzustellen. Es kann sein, dass ihr Tier in dieser Zeit viel schläft.

Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie
Die Osteopathie kann prinzipiell bei allen Tieren angewendet werden. Wir behandeln bisher erfolgreich Hunde, Katzen und Kaninchen.
Häufig wird die Osteopathie bei Problemen des Bewegungsapparates angewandt wie z.B. Lahmheiten, Rückensteifheit und –schmerzen, Bewegungsunlust, Probleme beim Treppensteigen oder beim Sprung ins Auto.
Sehr bewährt ist sie auch bei zahlreichen Beschwerden im Bauchraum, wie z.B. Obstipation, Erbrechen, Inkontinenz.
Auch bei Tieren mit Verhaltensstörungen ist sie hilfreich.
Bei Hunden die aggressives Verhalten zeigen sind häufig Blockaden im Bereich der Wirbelsäule zu finden. Dieser unterschwellig ständig vorhandene Schmerz führt zu einer erhöhten Reizbarkeit und aggressivem Verhalten.
Eine Behandlung dauert 45-60 min und findet bevorzugt in Anwesenheit des Besitzers statt. Bei akuten Beschwerden sind in der Regel 2-3 Sitzungen ausreichend. Bereits nach der ersten Behandlung tritt eine deutliche Besserung ein.
Zur Therapie gehört eine individuelle Beratung und Anleitung zum Bewegungs- und Haltungsmanagement ihres Vierbeiners.

Neugierig ?- Vereinbaren sie einen Termin !

Osteopathie